Die Nordsee ermöglicht ein intensives Elementarerlebnis – gerade am Strand ist man nicht nur von ihnen umgeben, sondern auch durchdrungen.
Licht
Die goldene und blaue Stunde sind faszinierende Tageszeiten, an denen Meer und Insel eine besondere Charakteristik annehmen, während das Mittagslicht harte Schatten in die Sandstrukturen zeichnet. Oder man denke an das feine umhüllende Licht, das der Küstennebel erzeugt.
Luft
Der Wind weht an der Nordsee fast immer. Er formt Wolkenbilder, treibt Wetter und Wasser vor sich her und bringt salzige Frische vom Meer. Die Wolken haben es mir hier besonders angetan, die in allen Schattierungen von düsterem Grau bis strahlenden Weiß changieren.
Wasser
Neben den Wolken ist das Wasser der Protheus der Elemente – je nach Windrichtung und -stärke bilden sich ganz unterschiedliche Wellenformen von den leicht säuselnden Wellen am Spülsaum bei leichtem Ostwind bis hin zu schweren Brechern bei kräftigem West.
Erde
Sand natürlich – die Landschaft ist auf Sand gebaut – am faszinierendsten finde ich die Formen, die Wind und abfließendes Wasser im Sand des Strandes und der Dünen bilden.

Vor Sonnenaufgang am Oststrand von Wangerooge